Franziska Markowitsch

Die gebürtige Berlinerin Franziska Markowitsch studierte in Berlin, Leipzig und Genf Romanistik und Schulmusik sowie Gesang an der HMT Leipzig „Felix Mendelssohn Bartholdy“ bei KS Prof. Regina Werner-Dietrich, das sie im Sommer 2007 erfolgreich abschloss. Franziska Markowitsch war Stipendiatin des DAAD (Erasmusprogramm) am Conservatoire de musique de Genève und Stipendiatin der 7. Stuttgarter Bachakademie. Meisterkurse absolvierte sie erfolgreich bei Edith Wiens und Hedwig Fassbender.

Als Solistin sang Franziska Markowitsch bereits unter Philippe Herreweghe, Eric Ericsson, Markus Creed und Jörg-Peter Weigle, mit Ensembles wie dem Orchestre des Champs-Elysées, der Staatskapelle sowie dem Festspielorchester Halle.

Engagements führten sie unter anderem als Orpheus in Glucks Orpheus und Eurydike ans Leipziger Schauspielhaus, zu den Händelfestspielen in Halle, wo sie als Ino in Händels Semele unter der Leitung von Marcus Creed zu hören war. Des weiteren sang sie die Rolle der Storgè in einer szenischen Aufführung von Händels Jephtha beim Jungen Ensemble Berlin.


Eine rege Konzertätigkeit entwickelte sie auch im oratorischen Bereich, wo sie unter anderem die Altpartien in Bachs
Weihnachtsoratorium und seinen Passionen, Händels Messiah, den Messen Mozarts, Mendelssohns Paulus, dem Requiem von Duruflé, Rossinis Petite Messe Solennelle, Bruckners Das Lied von der Glocke gestaltete.

Seit 2008 arbeitet sie regelmäßig mit der Komponistin und Pianistin Ulrike Haage zusammen, mit der sie im Stilwerk und im Radialsystem V auftrat und auf deren gerade erschienener CD in:finitum sie zu hören ist.

Des weiteren widmet sich die Mezzosopranistin der spanischen und sephardischen Liedliteratur und gestaltet gemeinsam mit der Gitarristin und Komponistin Ulrike Merk Liederabende.

Franziska Markowitsch ist seit 2007 festes Ensemblemitglied des RIAS Kammerchores und hat einen Lehrauftrag für Stimmbildung an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“.